Info zum Thema Versicherung

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    • Info zum Thema Versicherung

      Zur Info.

      Laut meiner Versicherung, und die leistet sehr viel, ist die Versicherung solcher Freizeitaktivitäten, wie die Meine nicht zu versichern. Richtig ist, dass Vereine, wie zum Beispiel Sportvereine und Fechtschulen ect gibt., die sich versichern müssen. Schon vom Gesetzgeber her. Aber auch hier ist im Zweifel der Umgang mit waffenähnlichen Gegenständen schwierig.
      Aber, dafür gibt es Versicherungen. Diese sind jedoch nicht für wenig Geld zu haben.
      Die Prämie hängt von vielen Faktoren ab. Teilnehmeranzahl, Häufigkeit, Gefahrenpotential.
      Auch ein Trainerschein, eine Sporttrainerlizenz ist Voraussetzung. Sind häufig Bedingung um überhaupt eine Versicherung zu bekommen.
      Als Privatperson ist das ein ganz anderer Fall. Ich könnte eine solche Versicherung, die im Zweifel nicht für alle möglichen Fälle aufkommt, auch das hängt von der Höhe der Prämie und von den jeweiligen Gegebenheiten ab, abschließen. Damit bleibt jedoch immer ein gewisses „Restrisiko“.
      Wenn es nötig sein sollte in Zukunft dieses Hobby mit derart hohen Versicherungskosten zu verbinden, ist das hier für mich beendet. Es wäre dann nötig für jeden Markt auf den ich fahre Geld nehmen zu müssen, um die Kosten zu decken. Dann müsste ich auch wieder schauen, wie ist das mit Einnahmen und dem Finanzamt. So zieht das alles dann Folgen nach sich und Aufwand, der mit einem Hobby nichts mehr zu schaffen hat. Für mich heißt das Ende mit Mittelalter. Diesen Aufwand will ich nicht treiben. Das Hobby an sich ist schon Aufwand genug. Und nur um auf einem Mittelaltermarkt zu campen mache ich das ganz sicher nicht! Damit verliere ich jeden Spaß an dieser Tätigkeit. Und dafür ist mir mein Leben, meine Zeit zu schade. Ich kann ohne Sorgen fechten mit den Winkelfechtern. Und ich habe so viele Interessen, dass ich mich dann eben diesen zuwende. Ich habe meine Musik, ich arbeite schon lange an Büchern. Ich bin im Bogenverein und das macht auch Spaß. Dann werde ich Zeit haben diesen Dingen mehr Aufmerksamkeit zu widmen.
      Bei uns im Verein ( TUS Uesen ) gibt es grundsätzlich eine Versicherung für „Sportunfälle“. Jedoch konnte mir niemand sagen, wie die Haftung beim Umgang mit unseren „Sportgeräten“ ist, sollte es zu einem Versicherungsfall kommen und jemand dies prüfen. Grundsätzlich ist der Umgang mit den Sportgeräten, die in der Halle vorhanden sind und die wir auch nutzen dürfen, über den Verein versichert. Es gilt jedoch auch hier immer der Grundsatz des „verantwortlichen Umgangs“.
      Und Marek ist ausgebildeter Kampfsporttrainer mit Lizenz. Aber auch er hat keine eigene Versicherung für das was wir machen. Aber, wie ich schon sagte, in den mehr als zwei Jahrzehnten die ich das bereits mache und auch in den über 6 Jahren bei den Winkelfechtern, gab es noch nie den Fall einer Verletzung, die eine Versicherung nötig gemacht hätte.
      Ich für meinen Teil verzichte dann auf jeden weiteren Einsatz in diesem Bereich. Dieses Hobby ist schon so wie es bisher war nicht billig. Aber ich werde jetzt nicht beginnen wegen dieses Hobbys zum Unternehmer zu werden oder gar eine persönliche Versicherung zu finanzieren. Das geht dann doch langsam zu weit. Wobei ich ernsthaft bezweifle, dass alle die auf diesen Märkten mit „Waffen“ agieren tatsächlich entsprechend versichert sind. Aber sei es drum. Für mich endet diese Geschichte bei diesem Aufwand an dieser Stelle.
      Der einzige Weg herauszufinden, ob du etwas kannst oder nicht, ist, es auszuprobieren, und zwar mit vollem Einsatz. Aus ganzem Herzen!